30. November 2020

Das RENIALE- Prinzip und andere Tumoren

Bereits seit langem sind wir überzeugt, dass das RENIALE-Prinzip auch bei anderen Tumoren wirken muss. Dies wird nun erstmals in Form von präklinischen Untersuchungen geprüft und soll bestätigt werden.

Hierfür konnte kürzlich nach intensiven Verhandlungen eine Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien aufgesetzt werden – eine derart prominente Partnerin zeigt auf, was Fachleute denken und stellt so oder so einen wichtigen Meilenstein für die Vaccentis AG dar!

Ziel der Zusammenarbeit ist die weitere Erforschung von RENIALE, insbesondere für Indikationen bei anderen häufig auftretenden bösartigen epithelialen Tumoren.

Die hierfür angedachten präklinischen Versuchsreihen wurden bereits der Ethikkommission vorgelegt, von dieser positiv beurteilt und zugestimmt. Das Projekt wurde bereits Ende September 2020 gestartet.

RENIALE, eine autologe Tumorvakzine, wird aus dem Tumorgewebe des betroffenen Patienten hergestellt. Umfangreiche Vorversuche haben seit langem gezeigt, dass jeder Tumor hinsichtlich seiner immunologisch wichtigen Merkmale (Antigene) einzigartig ist. Daher ist das Tumorgewebe des Patienten das richtige Ausgangsmaterial, um hieraus ein auf den jeweiligen Tumor zugeschnittenes Medikament herstellen zu können.

Die im gewonnenen Material enthaltenen Antigene werden nach Applikation in den Patienten durch dessen immunkompetente Zellen (Makrophagen, dendritische Zellen) als „fremd“ erkannt. Diese präsentieren dann die Antigeninformation den patienteneigenen T-Zellen, welche nun auf dieses Antigen spezialisiert werden und dadurch im Körper verbliebene Tumorzellen und Zellen von Metastasen erkennen und abtöten können.

Dieses Wirkprinzip lässt sich mit grosser Wahrscheinlichkeit auch auf andere Tumoren übertragen, denn auch diese zeigen wie beim Nierenzellkarzinom solche Antigenmerkmale. Bei der Medizinischen Universität in Wien soll nun in einer Vorversuchsreihe die Eignung mittels einer entwickelten Testmethode am Nierenzellkarzinom gezeigt werden; dies war vor kurzem technisch noch nicht machbar. Im Anschluss sollen dann die Versuche auf weitere solide und operable Tumoren ausgedehnt werden, gegen die dann das Herstellungsverfahren von RENIALE  angewendet werden kann. Herbei stehen in erster Linie das Magen-, Pankreas, Colon- und Mammakarzinom im Fokus der pr klinischen Untersuchungen.

Mit den hieraus erhofften, mit einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit einhergehenden Ergebnissen liesse sich für RENIALE mit seinem dann bestätigten universellen Wirkprinzip das Marktpotential sehr deutlich erweitern und gleichzeitig zu einem verbesserten Überleben bei erhaltener Lebensqualität der Patienten beitragen.

Wir sehen den Ergebnissen dieser Forschungsarbeit mit entsprechend grossem Interesse entgegen.
Verwaltungsratspräsident Dr. Ivo Bechtiger hat folgendes Statement über die Kollaboration mit der Med. Universität Wien abgegeben: „Wir sind sehr erfreut über diese Zusammenarbeit mit einer der wohl bedeutendsten Forschungsstätten, dadurch erhalten wir die Möglichkeit mit einem hochkompetenten Partner an unserer Seite das Wirkprinzip RENIALE vor der Fachwelt zu bestätigen.“

Um unsere Vorhaben zu unterstützen, laden wir Sie ein, sich heute Anteile der Vaccentis zu sichern. Hierfür stellt die Vaccentis AG eine limitierte Anzahl von 350.000 Namensaktien zum Vorzugspreis von 6.00 CHF zur Verfügung. Ein Kaufangebot sowie ein Datenblatt sind diesem Newsletter beigefügt.

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